Liebe FreizeitteilnehmerInnen!

Mit diesem Angebot möchten wir uns von kommerziellen Reiseveranstaltern abgrenzen. Bei unserem Angebot stehen das Miteinander, das Kommunizieren, das Miteinanderumgehen und das Gespräch im Mittelpunkt. Gleichwohl können wir nicht daran vorbeigehen, daß unsere Freizeiten nicht in einem rechtsfreien Raum stattfinden. Auch wir müssen uns an gewisse Regeln halten , ebenso wie Sie als TeilnehmerInnen. Aus diesem Grund machen wir das Nachstehende zum Inhalt des zwischen Ihnen und uns zustande kommenden Vertrages.

1. Anmeldung
Mit der schriftlichen Bestätigung bieten Sie uns, der Evangelisch-lutherischen Jugend im Kirchenkreis als Freizeitveranstalter, den Abschluss eines Reisevertrages mit den genannten Leistungsbeschreibungen und Teilnahmebedingungen verbindlich an. Der Vertrag kommt mit dem Eingang der Anmeldung zustande. Sollte eine Überbelegung dem im Wege stehen, werden Sie umgehend in Kenntnis gesetzt.
Soweit die Teilnehmer minderjährig sind, ist auch die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten erforderlich. Anmeldungen werden grundsätzlich in der Reihenfolge des zeitlichen Eingangs berücksichtigt.

2. Zahlung des Reisepreises
Der Teilnahmebeitrag ist nach Eingang der Teilnahmebestätigung zu bezahlen. Im Falle eines Nichtantritts der Fahrt ist eine Bearbeitungsgebühr von 10 Euro zu entrichten. Eine Ausfallgebühr wird in folgender Staffelung fällig:

  • 120 Tage vor Maßnahmebeginn: 25%
  • 90 Tage vor Maßnahmebeginn: 50%
  • 60 Tage vor Maßnahmebeginn: 75%
  • 30 Tage vor Maßnahmebeginn: 100%

Sollte ein Ersatzteilnehmer/eine Ersatzteilnehmerin vermittelt werden, entfällt diese Gebühr. Ein Rücktritt ist auf jeden Fall schriftlich dem Maßnahmeträger mitzuteilen. Der Teilnehmerbeitrag ist bis zum auf der Bestätigung angegebenen Termin, zu Zahlen.

3. Die Gesundheit unserer Teilnehmenden
Wir sorgen uns sehr um die Gesundheit und Sicherheit unserer Teilnehmenden. Dafür ist es unbedingt notwendig, die Leitung im Vorfeld schriftlich über den Gesundheitszustand der Teilnehmenden zu informieren. Nur so kann die Leitung bei Unfall/Krankheit die richtigen Maßnahmen ergreifen.
Diese Informationspflicht gilt insbesondere für Allergien und Unverträglichkeiten, ständig einzunehmende Medikamente, akute, chronische und/oder psychische Krankheiten oder Anomalien sowie Verhaltensauffälligkeiten. Sollten wir im Vorfeld nicht über Besonderheiten informiert worden sein, müssen wir jegliche Haftung für daraus entstehende Schäden (z. B. gesundheitliche Folgeschäden, verfrühte Heimreise) ablehnen.
Die Leitung versorgt kleinere Wunden (Schnitt-/Schürfwunden, Prellungen, Insektenstiche, Splitter o. ä.) selbst. Bei größeren Verletzungen und Krankheiten ziehen wir vor Ort Ärzte hinzu. Im Zweifelsfall kannst du/können Sie davon ausgehen, dass die Leitung dazu neigt, ärztlichen Rat einzuholen.
Sollte die Leitung die Erziehungsberechtigten nicht rechtzeitig erreichen, ist der Arzt/die Ärztin bevollmächtigt, für das Wohl der Teilnehmenden die notwendigen Behandlungen zu veranlassen. Die Leitung und der Träger der Maßnahme werden von den entstehenden Kosten freigestellt. Bitte überlegen Sie, eine Reisekranken- und/oder Reiserücktransportversicherung abzuschließen.
Die Leitung darf keinerlei Medikamente verabreichen (kann aber die ärztlich verordnete Einnahme überwachen). Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, muss diese selbst mitbringen.

4. Höhere Gewalt
Wird die Reise infolge bei Vertragsschluss nicht vorhersehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl der Reiseveranstalter als auch der Reisende den Vertrag nur nach den Vorschriften des § 651 j BGB kündigen.

5. Persönlichkeitsrechte und Datenschutz unserer Teilnehmenden
Für die Organisation der Maßnahme speichern wir elektronisch Daten. Diese werden nicht kommerziell genutzt. Um öffentliche Zuschüsse zu bekommen und die Teilnahmegebühr niedrig zu halten, müssen wir einige Daten an öffentliche Stellen und Zuschussgeber weitergeben.
Wir kalkulieren unsere Maßnahmen sorgfältig und ohne Gewinnabsicht, um die Teilnahmegebühr möglichst gering zu halten. Sollten nach der Schlussabrechnung der Maßnahme unerwartet Überschüsse entstanden sein, verwenden wir diese für weitere Maßnahmen.

6. Einwilligung zur Verwendung/Veröffentlichung von Foto- und Videomaterial
Die gemeinsamen Aktivitäten innerhalb der Evangelischen Jugend sind grundsätzlich geprägt von vielen spannenden, herausfordernden, prägenden und unwiederbringlichen Situationen und Erlebnissen. Dabei steht das gemeinsame Erleben, Erfahrungen machen und Lernen im Vordergrund. Um allen Beteiligten
eine lang anhaltende Erinnerung an diese ereignisreiche und gewinnbringende Zeit zu ermöglichen und daneben auch die Tätigkeit des Jugendverbandes zu dokumentieren, werden von oder im Auftrag unserer Mitarbeiter/innen bei diesen Aktivitäten gelegentlich Fotos und Videos gemacht.
Uns ist es ein Anliegen in allen Veröffentlichungen nur Fotos und Videos zu verwenden, die die Würde der abgebildeten Personen achten. Wir verpflichten uns Fotos und Videos sorgfältig und gewissenhaft auszuwählen.
Für die Veröffentlichung/Verwendung der gemachten Fotos und Videos ist die Einwilligung der abgebildeten Personen erforderlich. Bei minderjährigen Personen müssen die Eltern/die Personensorgeberechtigten zustimmen. Aufgrund der im Regelfall mit dem Erreichen des Jugendlichenalters eintretenden persönlichen Reife bei Teilnehmer/innen ab 14 Jahren zusätzlich auch deren Einwilligung selbst. Um diese Einwilligung bitten wir hiermit freundlichst.
Wir beabsichtigen, einzelne dieser Fotos und Videos wahlweise:

  • 1. in verschiedensten Druckwerke (z.B. Pressemitteilung, Gemeindebrief, Fotobücher, Werbung für künftige Veranstaltungen etc.) zu veröffentlichen und einzubinden und/oder
  • 2. auf eine CD/DVD zu brennen und diese an Kinder und Jugendliche/Eltern unseres Verbandes zu verteilen und/oder
  • 3. anlassbezogen auf elektronischem Weg (z.B. Mail, Dropbox etc.) an die Eltern und die Teilnehmer/innen der Aktion selbst zu senden und/oder
  • 4. in die öffentlich zugängliche Internetdarstellung des Verantalters/unseres Jugendverbandes und dessen Untergliederungen einzustellen und/oder
  • 5. in öffentlich zugängliche soziale Netzwerke einzustellen und/oder
  • 6. im Internet (Webalbum, YouTube, Blog) zum Abruf einzustellen und/oder
  • 7. in geschlossenen Nutzergruppen sozialer Netzwerke (z.B. WhatsApp) an die jeweiligen Teilnehmer/innenweiterzuleiten.

Die Einwilligung ist freiwillig und kann von ihnen jederzeit ohne Angabe von Gründen – auch nur teilweise – widerrufen werden, dies gilt dann für die Zukunft und nicht für bereits veröffentlichte/verwendete Fotos und Videos. Soweit diese Einwilligung nicht widerrufen wird, gilt sie zeitlich unbeschränkt, d.h. auch über das Ende ihrer Zeit/der Zeit ihres Kindes in unserem Jugendverband hinaus. Aus der Verweigerung der Einwilligung oder ihrem Widerruf entstehen weder ihnen, noch ggf. ihrem Kind irgendwelche Nachteile.

7. Jugendschutzgesetz im Ausland
Für Reisen im Ausland gilt das Jugendschutzgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Sollte das Jugendschutzgesetz des Reiselandes höheren Altersbeschränkungen, Insbesondere für Nikotin und Alkohol vorsehen, gelten die jeweiligen Bestimmungen des Reiselandes.

8. Minderjährige, Elternkontakte
Für die Dauer der Reise wird die Aufsichtspflicht auf die Leitung der Maßnahme übertragen. Von Elternbesuchen ist während der Freizeit abzusehen, sofern nicht die Freizeitleitung dazu ausdrücklich einlädt.

9. Freizeitleitung
Den Anweisungen der Freizeitleitung ist Folge zu leisten. Bei groben Verstößen kann die Leitung bei Freizeiten TeilnehmerInnen nach Hause schicken. Die Kosten trägt der Teilnehmer. Dies gilt auch für die Kosten einer etwa erforderlichen Begleitperson.

10. Alkohol
Mit der Unterschrift auf dem Anmeldeformular bestätigt der Teilnehmer/ die Teilnehmerin keinen Alkohol oder andere Betäubungsmittel zu der Maßnahme mitzubringen.

11. Freie Zeit
Minderjährige FreizeitteilnehmerInnen dürfen sich nicht ohne Kenntnis der Gruppenleitung von der Gruppe entfernen. Bei Zuwiderhandlung entfällt die gesetzlich übertragene Aufsichtspflicht der Leitung. Falls es die Erziehungsberechtigten nicht ausdrücklich ablehnen, wird den Teilnehmern erlaubt ihre Freizeit selbstständig zu gestalten.

12. Schlussbestimmungen

Sollte es zu einem Schaden kommen, der uns zuzurechnen ist und der nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig durch uns herbeigeführt wurde, begrenzen wir die Haftung für Schäden, die keine Körperschäden sind, auf die dreifache Teilnahmegebühr.Die Haftung für Gepäck und persöhnlichen Besitz schließen wir aus und weisen auf die Möglichkeiten einer Reisegepäckversicherung hin.Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Maßnahme müssen binnen eines Monats nach Maßnahmeende geltend gemacht werde. Alle weiteren Ansprüche verjähren ein Jahr nach Maßnahmeende.Im Übrigen gelten die gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere das Reisevertragsgesetz in der Fassung der §§ 651a ff. BGB. Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Teilnahmevertrages hat nicht die die Unwirksamkeit des gesamten Vertrages zur Folge.Der Reiseveranstalter kann bis zum 21. Tag vor Reiseantritt vom Vertrag zurücktreten, wenn eine in der Ausschreibung gennante Mindestteilnehmer nicht erreicht wird. Der Veranstalter ist berechtigt, den vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsschluss notwendig werden und die nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt werden, sind nur zulässig, soweit diese Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.