Blog

freun.de > Aktuelles > Paddler der Kanufreizeit glücklich zuhause angekommen

Paddler der Kanufreizeit glücklich zuhause angekommen

Eine erlebnisreiche Tour auf Werra und Weser

… zwischen Eschwege und Bodenwerder liegt hinter den 21 Jugendlichen und 8 Teamern, die vom 30.06. bis 14.07. gemeinsam unterwegs waren. Und noch nie seit der ersten Tour 2014 war das Wetter so gut, was der Stimmung und dem Programm gut tat!
In einem Tagebuch haben die Jugendlichen ihre Erlebnisse festgehalten. Klicke auf „mehr“, um es zu lesen.

weitere Bilder sind auf der Homepage unter dem Reiter „Fotos“ zu finden

Tag 1, Samstag, 30.06.
Liebes Tagebuch,
heute hat das Abenteuer Kanufreizeit 2018 endlich gestartet. Nach der Terrislastigen ??? Zugfahrt haben wir in Eschwege beim Kanu-Club die Zelte das erste Mal aufgebaut und uns alle kennen gelernt. Am Anfang wurden die Zeltgruppen eingeteilt, und zwar in die Muffins, Schnecken und Bulldoggen.
Tag 2, Sonntag, 01.07.
Heute Morgen wurden wir erst einmal ganz früh geweckt, zur Freude aller „Teilis“. Gleich nach dem Frühstück wurden wir mit unserem Bulli stromaufwärts der Werra nach Wanfried gebracht. Nach einer kurzen Einweisung ins Kanufahren ging es auch schon los. Wir haben uns alle in die Boote und in „Päckchen“ aufgeteilt (drei Gruppen je drei Boote) und sind dann ca. 6 km ohne Gepäck nach Eschwege gepaddelt. Nach einer kurzen Pause haben wir dort ein Kentertraining gemacht, bei dem zunächst alle Neulinge Baden gehen durften. Abgesehen von ein paar Anfangsproblemen des Rettungsteams mit dem Bergen des gekenterten Bootes im Kampf gegen den Wind, ging alles gut.
Tag 3, Montag, 02.07.
Heute sind wir die erste richtige Strecke gepaddelt. Es war anstrengender, als gedacht, besonders, als wir die Boote über die zwei Wehre tragen mussten. Außerdem sind wir auch das erste Mal in der richtigen Päckchenaufteilung gepaddelt. Da waren die Ratzupaltuffs, das Päckchen V-MUH und schließlich die Elstern. Deren Name entstand dadurch, dass sie einen vergessenen Stuhl auf ihrem Kanu transportierten und alles mitgenommen haben, was glänzt. Am Abend nach der Strecke wurde die einzige Dusche von sechs Jungs und lautstarker Musik belegt.
Tag 4, Dienstag, 03.07.
Wir sind in Witzenhausen angekommen und dort hatten wir Luxustoiletten! An diesem Tag hatte auch Coco Geburtstag und am Abend, als wir wieder im Zelt saßen und sangen, ist ein Mann zu uns ins Zelt gekommen und hat mitgesungen. Er kam von der coolen Seniorengruppe Nebenan, die BBQ hatten. Die Lauchcremesuppe, die es an diesem Abend gab, war meiner Meinung nach das beste Essen auf der Kanufreizeit bis jetzt.
Tag 5, Mittwoch, 04.07.
Mann, heute war mal wieder ein richtig geiler Tag, aber mal ehrlich… zwar waren die 24 Kilometer, die wir nach Hannoversch-Münden gepaddelt sind mega anstrengend, da wir kaum Strömung hatten, aber dafür kamen wir durch eine Schwallstrecke (wo manche erstmal ausgestiegen sind und Blumen gepflückt haben) und wir konnten während der Pause schwimmen gehen. Sarah hat sich dabei aber leider am Fuß verletzt, das war nicht so gut.
Tag 6, Donnerstag, 05.07.
Heute war ein paddelfreier Tag. Es gab ein Frühstück, das man in der Zeit von 9:00 bis 10:00 Uhr besuchen konnte. Nachmittags haben wir ein Rollenspiel gespielt, bei dem es um das Handeln und Schmuggeln von Gänseblümchen und Klee ging. Danach hatten wir offenes Programm mit Stadtbesuch und Flaggen basteln. Am Abend haben wir dann eine Andacht am Weserstein gefeiert, danach ging es ab in die Schlafsäcke.
Tag 7, Freitag, 06.07.
Heute haben wir in der Paddelpause ein Kloster (Kloster Bursfelde) besichtigt, leider konnte Sarah nicht teilnehmen, da sie zum Arzt musste, um ihre Fußverletzung versorgen zu lassen. Die Akustik in der Klosterkirche haben sich Johanna und Maxi zu Nutze gemacht und zusammen wunderschön gesungen. Weiter ist nichts Nennenswertes passiert.
… Fahrt bis Weißehütte (24 km Strecke)
Tag 8, Samstag, 07.07.
… Paddeltour bis Bad Karlshafen (23 km Strecke)
Tag 9, Sonntag, 08.07.
Heute war mal wieder ein entspannter Ruhetag, wo als erstes morgens ein paar von uns im Pool des Campingplatzes illegal baden gegangen sind. Später am Nachmittag sind dann noch ein paar mehr Leute mit Teamern schwimmen gegangen, das hat echt Spaß gemacht. Wir konnten nicht wirklich viele Geschäfte in der Stadt besuchen, da Sonntag war, aber manche haben sich ein „super leckeres“ Eis in der Stadt gegönnt. Außerdem gab es einen Kiosk am Campingplatz, wo wir erst einmal den ganzen gerösteten Mais weggekauft haben. Am Abend war dann noch eine schöne Andacht in Schlafsachen und ein paar haben sich spontan entschieden, draußen zu schlafen.
Tag 10, Montag, 09.07.
Heute sind wir ca. 20 km nach Höxter gepaddelt. Da wir über Nacht mit Regen rechnen mussten, haben wir dort im Vereinsheim geschlafen, in dem uns zwei große Gruppenräume als Unterkunft dienten. Als Manfred bei unserer Abendrunde eine Geschichte von der Arche und Pinguinen erzählt hat, sind einige von uns gleich eingeschlafen und bekamen das Ende der Geschichte nicht mit.
Tag 11, Dienstag, 10.07.
Heute war Talejas Geburtstag. Sie bekam eine Cabanossi-Torte, die im Vereinsheim gegessen wurde, denn es gab die Möglichkeit, dort zu frühstücken. Nach dem Essen sind wir bei Regen 13 km bis nach Holzminden gepaddelt. Neben den Wetterbedingungen sollten oder konnten wir Schrott aus der Weser sammeln. Am Abend hatten wir dann die Aufgabe, daraus etwas Kreatives zu bauen oder damit ein kleines Theaterstück zu entwerfen. Da gab es den Slav-Scooter, die Zwangsheirat und das Klapprad. Trotz des schlechten Wetters hatten wir den gesamten Tag gute Laune – so muss die KFZ (Kanufreizeit) sein!
Tag 12, Mittwoch, 11.07.
Ein Ruhetag in Holzminden. Es wurde an Grußkarten gebastelt, ein Gruppentanz frei nach „Highscool-Musical“ ausprobiert, Freeze-Improtheater gespielt und als krönenden Abschluss gab es für alle Pizza!
Tag 13, Donnerstag, 12.07.
Der letzte richtige Paddeltag! Die Kanufreizeit 2018 neigt sich dem Ende zu und auch, wenn ich mein Bett vermisse, wünsche ich, dass diese schöne Zeit nicht so schnell vorbei ist. Na ja, trotzdem war heute noch mal ein echt geiler Tag, wir sind 21 km nach Pegestorf gepaddelt. Die Tour war richtig witzig. Es wurden die Sitzplätze wild in den Booten getauscht und wir konnten eine Kenterung miterleben. Aber im Ernst, ich bin froh, dass es allen Gekenterten gut geht und dass nichts Schlimmes passiert ist. Die Kenterung hat uns aber gratis Pommes eingebracht, also hatte sie auf jeden Fall etwas Gutes an sich. Wir haben heute auch noch „Capture the Keksdose“ gespielt. Das hat extrem viel Spaß gemacht. Ach, genau: Trinken ist gesund!
Tag 14, Freitag, 13.07.
… das Tagebuch war Teil unserer Abschlussandacht, die wir abends in der Pegestorfer Kirche feierten. Es hatte sich außerdem ein kleiner Chor gebildet, der die Lieder teilweise mehrstimmig begleitete. Moritz durfte mit einem Vor- und Nachspiel an der Orgel sein Können zeigen. Die Küsterin, die uns die Kirche aufschloss, nahm an der Andacht teil und war begeistert von unserer Gruppe. Der Andacht folgte ein üppiges Essen mit Köstlichkeiten vom Grill, die Heiko zusammen mit einigen Teilnehmenden zubereitete. Seinen Abschluss fand der Abend mit dem Lesen der selbstgebastelten Karten. Alle hatten für jemanden aus der Gruppe eine ganz persönliche Karte gestaltet und einen lieben Gruß hineingeschrieben. Danach ging es einen Kerzen gesäumten Weg hinunter bis an die Weser, wo jeder der mochte, an der Salbungsstation einen Segen zugesprochen bekam. Wer wollte konnte dann entweder draußen unter freiem Himmel oder in der geräumigen Grillhütte übernachten. Froh gestimmt ging es dann am Samstag mit Bus und Bahn auf die Heimreise.

Schlagwörter: , , ,

Manfred

Manfred Ahlers ist Kreisjugendwart und Diakon in der Region Nord-Ost. Diese umfasst die Kirchengemeinden Bederkesa-Flögeln, Elmlohe-Drangstedt und Ringstedt. Seine Arbeitsfelder sind neben administrativen Aufgaben im Kirchenkreis, das regionale Programmangebote für Kinder und Jugendliche, die Organisation und Durchführung der Kanufreizeit in den Sommerferien, die Mitarbeit in der Kirchenkreisband "EvanJu", sowie das Mitorganisieren der Konfirmandenfreizeit "Die Flotte". Kontakt: manfred@freun.de

Paddler der Kanufreizeit glücklich zuhause angekommen (1)

  1. Jens Piotter

    Liest sich Klasse! Ein toller Rückblick vor allem auch für die Eltern, die nicht mitpaddeln dürften;-)
    Danke an Alle Organisatoren, Teamer und Aktiven Mithelfer und Mitgestalter!

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.