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Kunigunde, Theodor und viele Kinder in Berensch

Die letzten Kisten sind verpackt, auf dem Dachboden verstaut und stehen bereit für den Einsatz im nächsten Jahr. Die gefühlten zwei Tonnen Material belagern nicht mehr das Gemeindehaus in Hagen – auch hier macht sich langsam Ferienruhe breit.

Und mit jedem geschlossenen Karton und Kostümkoffer tauchen Bilder vor meinem inneren Auge auf: Kunigunde, unser liebes Gespenst, vertrieben aus dem eigenen Haus, wird von zwei Geisterjägern verfolgt. Klothilde, die Freundin von Kunigunde, die am liebsten Kloakenwasser trinkt und in einer absolut unaufgeräumten Wohnung lebt. Die Spinne Theodor, ein treuer Begleiter von Kunigunde und Opfer einer Entführung wird.

Herbert, das schöne Gespenst, sehr bedacht auf das Äußere und ein ausgezeichneter Showmoderator.

Boss, der die Geisterjäger beauftragt hat, Kunigunde zu fangen. Und der erfahrene Geisterjäger mit seinem Praktikanten Tyvek. Mit sehr viel Geduld bringt er ihm die Techniken der Geisterjagd bei – und ehrlich gesagt, hat sich Tyvek nicht immer sehr geschickt angestellt. Vielleicht auch ein Grund, warum die beiden Geisterjäger am Ende ihren Beruf an den Nagel hängen, in Rente gehen und Jonglagekünstler werden wollen.

Die Filz-, Batik- und Perlenkisten sind verstaut und müssen für nächstes Jahr dringend aufgefüllt werden. Die Liederhefte sind verpackt, unsere Berensch Postkarten sind fast ausverkauft, mein Berenscharmband strahlt mich mit den orange-grünen Farben an.

Auch die Pedalos, Stelzen, Fußbälle und Jonglagesachen sind eingepackt oder müssen teilweise noch repariert werden. Das Material der AGs ist auch weggeräumt. Es gab eine Berenschzeitung, Mode wurde entworfen und vorgeführt, ein Tanz einstudiert, ein Musikvideo und ein Film gedreht, ein Hörspiel und eine Fotostory produziert und ganz viel Kreatives und sportliches angeboten.

Mit viel Sonne im Herzen und guter Laune, haben wir auch die Regenphasen unserer Kinderfreizeit gut überstanden. Darum führte uns der Ausflug in diesem Jahr in die Spielescheune nach Otterndorf und nicht an den Strand.

Jetzt sind die Fotos online. Mit einem schmunzeln schaue ich mir die Bilder an, erinnere mich an viele Begegnungen mit den Kindern.

Vielen Dank für die Unterstützung, mitdenken, mitfiebern, mitmachen und für die gute gemeinsame Zeit in Berensch.

Birgit Blendermann, Diakonin

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FSJ

FSJ

Das FSJ (freiwilliges soziales Jahr) oder BFD (Bundesfreiwilligendienst) im Kreisjugenddienst Wesermünde bietet jungen Erwachsenen nach der Schule die Chance ein Jahr lang in eine sozialdiakonischen Beruf herein zu schnuppern. Sie sind, neben der pädagogischen Begleitung auf Freizeiten und Konfirmandenseminaren, für verwaltungstechnische Dinge, wie zum Beispiel Öffentlichkeitsarbeit in sozialen Netzwerken, sowie hier auf dieser Seite zuständig. Kontakt: fsj@freun.de michael@freun.de

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