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Flotte trifft Politik

„Jugend Zukunft schaffen“ – unter diesem Motto hat der Landesjugendring eine Kampagne gestartet, die darauf aufmerksam macht, dass sich die Zuschüsse für Jugendarbeit in den vergangenen 20 Jahren halbiert haben. Politik müsse hier dringend etwas ändern. Es dürfe nicht sein, dass manche Jugendliche nicht mehr an Schulungen teilnehmen könnten, weil die Gebühren für solch einen Kurs immer weiter stiegen.

Während des Vorbereitungsseminars für die „Flotte“ im Sachsenhain diskutierten die Teamer diese Problematik mit drei Abgeordneten des Niedersächsischen Landtags: Auf Einladung des Kreisjugendrings kamen Eva Viehoff (Grüne), Oliver Lottke (SPD) und Lasse Weritz (CDU) nach Verden. Alle drei lobten das Engagement der Gruppenleiter und betonten, wie wichtig die Jugendarbeit sei. Sie versprachen, in Hannover auf diese finanzielle Schieflage hinzuweisen und die entsprechende Ausschüsse zu informieren. Dass sich aber die Forderung des Landesjugendrings erfüllen werde, davon ging das Poltiker-Trio nicht aus. „Ich könnte es mir leicht machen und sagen, ,stimmt, ihr braucht mehr Geld‘, aber das wäre nicht ehrlich“, so Weritz. Es werde jetzt schon sehr viel Geld in den Jugendhilfe-Etat gesteckt, die Konkurrenz der Empfänger sei aber groß – und das Geld endlich, ergänzte sein Kollege Lottke. Eva Viehoff, die kirchenpolitische Sprecherin ihrer Fraktion ist, brachte die Landeskirche Hannovers ins Spiel: „Ich finde, die Kirche müsste ihre Jugendarbeit finanziell viel stärker unterstützen.“ Kreisjugenddiakon Michael Hinrichs wertete den Besuch als Erfolg: „Es ist gut, dass wir ins Gespräch gekommen sind.“

Achilles

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